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Grundwissen

Taekwondo lässt sich in vier große Bereiche untergliedern: Formen, Partnerübungen, Wettkampf, Selbstverteidigung und Bruchtest.

Für alle Bereiche ist es jedoch wichtig zunächst die Grundschule (Schlag, Tritt- und Blocktechniken) zu erlernen und ständig daran zu arbeiten.
Weiterhin gehören gymnastische Übungen zum Gesamtbild jeder Trainingsstunde.

Formen

Formen
Die sog. Poomse sind festgelegte Bewegungsabläufe, vergleichbar mit den Katas im Karate. Der Ausführende verteidigt sich gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner, wobei er vor allem seine Grundtechniken perfektionieren soll. Die Formen werden je nach Graduierung des Schülers komplexer und beinhalten Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad.

Partnerübung

Partnerübung
Viele Taekwondo-Übungen können nur mit Hilfe eines Partners durchgeführt werden. Zu diesen zählt man verschiedene Arten von Wechselkick, Einschrittkampf (Ilbo-Taeryon), sowie Vorstufen zum sportlichen Wettkampf.

Vollkontaktkampf

Der sportliche Wettkampf wird als Vollkontaktkampf mit Schutzausrüstung ausgetragen. Schutzweste, Kopf-, Unterarm-, Schienbein-, Tief- und Mundschutz sind vorgeschrieben. Seit 2000 ist diese Disziplin des Taekwondo olympisch.

Selbstverteidigung

Selbstverteidigung
Für viele Sportler ist die Selbstverteidigung der hauptsächliche Grund Taekwondo zu trainieren. Hier wird neben einfachen Methoden zur Abwehr von Angriffen auch besonders das Selbstwertgefühl gestärkt, was zum besseren Umgang mit brenzligen Situationen führt.

Bruchtest

Bruchtest
Hier geht es darum ein Brett, bzw. einen Stein oder sonstiges hartes Material mit einer perfekten Taekwondo-Technik zu brechen. Der Bruchtest wird nicht geübt, er wird nur zur Verdeutlichung der Perfektion einer Technik zum Beispiel bei Prüfungen gezeigt. Im Training werden lediglich Zielübungen auf Pratzen durchgeführt.